Ergebnisse neuerer Faszien-ForschungFascia Research Congress 2009, Amsterdam |
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Rund 30 Jahre nach Dr. Ida P. Rolfs Tod treffen sich Faszienforscher mit Therapeuten und Ärzten alle zwei Jahre. Vom 27.10. - 30.10.09 fand der 2. internationale Kongress in Amsterdam statt.
Körpertherapeuten |
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Neben Therapeuten in Struktureller Integration/Rolfing® waren auch Chiropraktiker, Osteopathen, Physiotherapeuten, Akkupunkteure, u.v.m. anwesend. Es gab immer wieder die Möglichkeit, die eine oder andere Therapieform kennen zu lernen oder einer Demonstration beizuwohnen. Immer wieder konnten Parallelen zwischen den unterschiedlichen Ansätzen aufgezeigt werden. So steht für die Therapeuten immer der einzelne Mensch im Zentrum, nicht jeder Klient wird bei den gleichen Symptomen zwingend gleich behandelt - eines der Hauptprobleme in der Kommunikation mit Forschern.
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Anatomie, neue Sichtweise aus Asien |
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Auf der Suche nach anatomischen Erkärungen für die chinesischen Meridiane und Akkupunkturpunkte entdeckte auch Dr. Yuan Lin, Anatomie-Professor aus Guangzhou die Faszienwelt. Aus seiner Sicht ist das Bindegewebe das System, welches die Grundlage für alle anderen Systeme bietet (Atmung, Verdauung, Hormone, Bewegungsapparat, Kreislauf, Immun- und Urogenitalsystem). |
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Traditionelle Forschung, Histologie und ZellforschungEine Übersicht verschiedener Forschungsansätze finden Sie auf somatics.de der Seite von Robert Schleip, Rolfer und Feldenkrais-Therapeut, Forscher und einer der Mitbegründer des Faszienkongresses.
ChirurgenSpeziell in der rekonstruktiven und plastischen Chirurgie hat es in den letzten zehn Jahren einen Wechsel in der Sichtweise bezüglich Faszien gegeben. Vorallem die Themen des Heilungsprozesses und der Vernarbung bringen viele Chirurgen dazu, weniger invasive Methoden anzuwenden. Die Bedeutung manueller Therapien nach Operationen wurde stark betont. |
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Der französische Chirurg Dr. J.C. Guimberteau hält seit Jahren die Anpassungsfähigkeit und Elastizität des Bindegewebes in wunderbaren bewegten Bilder fest, ergänzt diese mit eindrücklichen Computermodellen. Dieses Jahr präsentierte er am Kongress seinen zweiten Film "The Skin Passage", die Fortsetzung von seinem ersten Films "Strolling under the skin. |
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"Die Welt unter der Haut muss noch von den Wissenschaftlern entdeckt werden...
Zwei WeltenDie Welten der Forscher und Therapeuten oder Allgemeinpraktiker sind teilweise noch weit voneinander entfernt. Für die Forscher ist es sehr wichtig, Resultate statistisch belegen zu können. Reproduzierbarkeit ist für sämtliche Forschungsarbeiten von wesentlicher Bedeutung. Therapeuten anderereits können den Forschern nicht genügend klare Angaben darüber geben, wieviel Druck sie beispielsweise anwenden müssen, um eine Veränderung der Spannung in einem gewissen Segment zu produzieren. Leider fehlen bis heute nicht-invasive Diagnosemöglichkeiten wie Bildgebungsverfahren, welche das Innenleben der Faszien veranschaulichen können. Da müssen wir wohl noch ein paar Jahre warten... Der nächste Faszienkongress wird 2012 in Vancouver stattfinden.
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Die Landkarte ist
nicht das Gelände.
Alfred Korzybski





